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Nov10
Die Kunst des Staplerfahrens
Filed under: Allgemein;No CommentsFür viele Jungen ist es ein Traumberuf: das Staplerfahren. Einen eigenen Gabelstapler zu bewegen, hat auch für viele Erwachsene einen besonderen Reiz. Hier sind vor allem all jene Menschen zu nennen, die sich an Technik und insbesondere an Fahrzeugtechnik erfreuen können. Zudem haben Staplerfahrer, die in Fabriken, bei Speditionen oder bei Großhandelsbetrieben arbeiten, den Vorteil des individuellen Arbeitens. Sie sind zwar auch Teil der betrieblichen Abläufe, aber haben größere Freiheiten als zum Beispiel Arbeiter an einem Fließband. Ist gerade Leerlauf angesagt, können sie zudem zum Zeitvertreib auch durch die Hallen oder über das Gelände fahren. So vergehen Pausen schneller, als wenn man sich irgendwo die Beine in den Bauch steht.
Trotz des erwähnten Spaßes an dieser Arbeit ist aber keinesfalls zu unterschätzen, welchen täglichen Herausforderungen sich Staplerfahrer ausgesetzt sehen. Wachsamkeit und volle Konzentration sind unabdingbare Voraussetzungen für diesen Beruf. Unfälle können nämlich immer passieren und angesichts der Kraft dieser Fahrzeuge und des Gewichts der Ladung verheerende Konsequenzen haben. Fahrer müssen deshalb, gerade in engen Fabrikhallen mit zahlreichen Beschäftigten, immer auf andere Personen auf ihren Strecken achten. Zudem müssen Paletten sauber gestapelt werden, damit sie nicht in sich zusammenfallen und damit den Fahrer oder Dritte verletzen.
Stapler fahren ist vor allem dann eine Kunst, wenn es sich um ein Lager mit Hochregalen handelt. Das erfordert ein genaues Auge sowie viel Gefühl, da das Abstellen und Abholen von Paletten oftmals Zentimeterarbeit ist. Fingerspitzengefühl ist allemal gefragt, wenn es sich um zerbrechliche Gegenstände wie Skulpturen oder Ähnliches handelt. Außerdem müssen Staplerfahrer häufig unter einem hohen Zeitdruck arbeiten. Zeit ist Geld ist ein weitverbreiteter Spruch, die er in der Logistik allemal zutrifft. Lastwagen müssen schnell beladen werden, damit die Fahrer keine wertvollen Minuten verlieren. Auch die Wetterbedingungen sind zu berücksichtigen. Der Gabelstapler muss oftmals nämlich auch im Freien bewegt werden. Im Sommer kann das eine willkommene Abwechslung zu warmen Fabrik- und Lagerhallen sein: Im Winter oder bei strömendem Regen ist es dagegen eine Belastung.
